So fördern Sie Ihren Nachwuchs im Business

Damit Ihr Clan, also Ihr Business und  Ihre Mitarbeiter, nicht erstarrt, braucht dieser Nachwuchs.

Damit die wilden Triebe der Jungen das alte Mauerwerk des Clans nicht unkontrolliert sprengen, müssen sie über Klettergerüste gezogen, gepflegt, gehegt und mitunter auch zurechtgestutzt werden. Es ist also unumgänglich, die Jüngeren mit den Älteren im Clan zusammenzuspannen, um Kraft, Energie und Unvoreingenommenheit mit Reife und Erfahrung zu koppeln.

Damit Sie diesen Prozess einigermaßen geplant einleiten können, will ich Ihnen hier noch kurz zwei brauchbare Instrumente aus der Personalentwicklung vorstellen: das Clan-Mentoring und das Clan-Cross-Mentoring.

Clan-Mentoring

Beim Clan-Mentoring werden innerhalb des eigenen Clans ein Mentee und ein Mentor ausgewählt und zu einem Tandem verbunden. Der Mentor (bzw. die Mentorin) ist dabei der Erfahrene, der Lehrer, der Ausbildung und Anleitung übernimmt. Der oder die Mentee ist ein junger Mensch, der im Clan gefördert und ausgebildet werden soll. Zwischen beiden – Mentor und Mentee – sollten mindestens 15 bis 20 Jahre Altersunterschied liegen. Von Vorteil ist, wenn sie durch mindestens zwei Hierarchiestufen getrennt sind. Das ist allerdings in vielen jungen, hierarchisch eher flach organisierten Clans nicht immer möglich.

Im Clan-Cross-Mentoring gibt es nur einen wesentlichen Unterschied: Mentor und Mentee sind in unterschiedlichen Clans zu Hause. Dadurch begegnen sich verschiedene  Clan-Kulturen – besonders interessant wird es, wenn dabei auch noch nationale Grenzen oder gar Kontinente überwunden werden.

Es ist ganz spannend, einen Mann und eine Frau in ein Tandem zu bringen, um so ein besseres Verständnis für die Denkweise des anderen Geschlechts zu entwickeln.

Mentee und Mentor agieren weiterhin auch unabhängig voneinander. Allerdings treffen die Tandempartner einander in geplanten Abständen von etwa vier bis sechs Wochen. In diesen persönlichen Gesprächen hilft eine gut vorbereitete Agenda in der Regel beiden Seiten. Wichtig ist allerdings, dass dabei auch Platz für Improvisation und Spontaneität bleibt. Der Mentee geht aus diesen Treffen mit einer klar formulierten Aufgabe wieder zurück in den Clan.

Aufgaben des Mentors

Mentoring ist ein Geben und Nehmen. Auf beiden Seiten entstehen neue Eindrücke, Anregungen zur Selbstbestimmung und Selbstreflexion. So mancher alte Fuchs hat schon durch den jungen Spund zu neuen, überraschenden Sichtweisen gefunden. Der Mentor steht dem Mentee beratend zur Seite und hilft Strategien  zur  Lösung  seiner  Aufgabenstellungen  zu  entwickeln, ohne jedoch sofort eigene Lösungswege zu präsentieren. Er spornt ihn an sich mit dem Clan und dessen Wertewelt intensiv auseinander zu setzen und seinen Beitrag zu der Weiterentwicklung des Clans zu leisten.

Dabei ist es förderlich den Mentee auch in die Entwicklung eigener Ideen mit einzubeziehen und ihm kritisch-konstruktiv den Rücken zu stärken. Die Aufgabe des Mentors ist weiters den Mentee darin zu unterstützen, realistische kurzfristige und langfristige Karriereziele zu formulieren und diese in praxisnahe Teilschritte zu zerlegen.

Dauer des Mentoring Prozess

Die Dauer eines Mentoring-Prozesses ist im Regelfall auf ein bis zwei Jahre angelegt. In dieser Zeit sollten sich auf beiden Seiten so viele Erlebnisse und Ergebnisse ansammeln, dass der Prozess als ertragreich eingestuft wird.

Gerne coache ich Sie, damit Sie aus Ihrem Betrieb ein werte-orientiertes, familiäres und vor allem einzigartiges Unternehmen machen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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