Jetzt ist Flow-Zeit!

Kennen Sie das?

Sie arbeiten an einer Aufgabe in der Sie völlig aufgehen. Diese zu lösen beansprucht Ihre gesamte Aufmerksamkeit und am Ende haben Sie die Aufgabe gemeistert und sind so zufrieden mit Ihrem Ergebnis, dass Sie sich gleich die nächste Herausforderung suchen…

Diese Art von Lernerlebnis nennt sich „Flow“. Der Psychologe und Glücksforscher - mit dem unaussprechlichen Namen -  Mihály Csíkszentmihályi hat dies erforscht und so beschrieben.

Was also genau ist ein „Flow“?


Mit einem Flow-Erlebnis erreicht man einen mentalen Zustand völliger Vertiefung, man geht restlos in einer Tätigkeit auf, die wie von selbst „dahinfließt“. Wir befinden uns im Sein – im Hier und Jetzt – im Augenblick. Unsere Aufmerksamkeit ist völlig fokussiert auf diese Aufgabe gerichtet. Zeit ist im Flow-Zustand relativ, die Zeit scheint still zu stehen…

Besser geht es doch nicht, oder? Sowohl für die eigene Arbeit als auch für die Arbeit seines Teams sind Flow-Erlebnisse wertvoll.

 

Wie entstehen diese Flow-Erlebnisse?

  • Die Voraussetzungen stimmen: Die angestrebte Tätigkeit ist eine zu bewältigende Herausforderung: also nicht zu schwierig und nicht zu einfach. So entstehen weder Angst/Stress noch Langeweile. Es gibt keine Störungen! Um in den Flow zu kommen müssen Ablenkungen ausgeschalten werden.
  • Die Ziele und die Vorgehensweise dorthin sind bekannt. Denn sollten zwischendurch Zweifel am eigenen Tun aufkommen, gerät der Flow ins Stocken.
  • Feedback ist ein wesentlicher Bestandteil.
  • Ein positives Kontroll-Gefühl über unsere Tätigkeit besteht. Alles um uns herum verschwindet und wir vergessen uns in unserer Tätigkeit, da wir darin vollkommen aufgehen.
  • Wir verlieren das Zeitgefühl. Beim Blick auf die Uhr fragen wir uns wo die Zeit hingekommen ist.

 

Wie Sie dieses Wissen in Ihrem Unternehmen nutzen können

  • Versorgen Sie Ihr Team regelmäßig mit herausfordernden Tätigkeiten und schaffen Sie die Arbeitsbedingungen, die das Entstehen eines Flows erlauben (Ruhe, keine Störungen, etc.)
  • Delegieren Sie Aufgaben mit Bedacht und mit dem Wissen, dass zu große Herausforderungen Angst erzeugen und zu einfache langweilen.
  • Kommunizieren Sie regelmäßig Strategie und Ziele.
  • Nehmen Sie sich Zeit für Fragen und geben Sie konstruktives Feedback!

 

Lieben Sie Ihre Arbeit und Ihre Aufgaben?


Gehen Sie in Ihr Inneres und stellen Sie sich offen und ehrlich diese Frage: „Liebe ich das was ich tue und kann ich darin völlig aufgehen und mich entfalten?“

Wichtig: Sie sind niemanden Rechenschaft schuldig oder müssen anderen eine Antwort auf diese Frage geben.

Diese Frage soll nur ein kleiner Anreiz dazu sein, vielleicht doch etwas zu ändern. Vielleicht aus der eigenen Komfortzone herauszukommen?

Wenn wir von innen heraus motiviert sind und das tun, was wir lieben (weil es Freude macht!) kommen wir nämlich am leichtesten in den Zustand des Flows. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn die eigenen Interessen und Talente ausgelebt werden können.

Was bedeutet „im Flow sein“ für Sie? Ich freue mich über Ihre Kommentare!

In dem Sinne: Go with the Flow!

Ihre Liss Heller

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